Pressemitteilungen der Stadtratsfraktion

Fraktion: Erhalt der Grünflächen wichtig – Umweltdezernentin Eder hat sich bisher in dieser Frage wenig hervorgetan

„Wir wollen den Erhalt und den Ausbau der Mainzer Grünflächen für das städtische Klima und die Naherholung.  Für uns ist die durchgrünte Stadt ein Markenzeichen für hohe Lebensqualität“, erklärt der baupolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion Dr. Gerd Eckhardt. Auch aus Sicht der Union habe die Nachverdichtung Priorität vor einer ausufernden Bebauung auf der grünen Wiese. Allerdings sei es angesichts der ungebrochen hohen Nachfrage nach Wohnraum immer mehr ein schwieriger Spagat zwischen einer weiteren Versiegelung von Flächen für den Wohnungsbau und einem Erhalt bzw. einer Schaffung von Grünflächen.
Umweltdezernentin Katrin Eder habe sich bei diesem notwendigen Abwägungsvorgang bislang nicht hervorgetan. Offenbar fehlten ihr dazu Ideen und der Mut, sich an die Seite der CDU zu stellen.

„So ist sie etwa bei der Diskussion um die Bebauung und Verlagerung des Sportplatzes der Peter-Jordan-Schule zu Lasten der Grünfläche im Park auf Tauchstation gegangen“, betont Eckhardt.

Die CDU freue sich auf eine künftige aktive Unterstützung der Dezernentin, wenn es darum gehe, im Heiligkreuz-Areal gegen rein kommerzielle Interessen ein durchgrüntes  Wohnumfeld zu schaffen. Bislang sei es die CDU, die die vom Stadtvorstand ursprünglich angestrebte maßlos hohe Verdichtung kritisiert und auf ein tragbares Maß zurückgeführt habe.

Die Umweltdezernentin werde noch verinnerlichen müssen, dass Nachverdichtung keine Zauberfloskel ist, sondern harte Abwägung verlange. Da könne es durchaus sein, dass die Ausnutzung von Neubauflächen sinnvoller sei, weil dort die notwendige Infrastruktur bereits vorhanden ist und nicht zu Lasten der Grünbilanz gehe.
„Unser Ziel muss es sein, die Grünflächen zu erhalten und auszubauen und gleichzeitig Wohnraum zu schaffen. Natürlich müssen dabei die Außenflächen geschützt werden. Aber es ist  Aufgabe der Politik, auch über den Tellerrand hinauszublicken und andere Möglichkeiten nicht von Anfang an auszuschließen“, sagt Dr. Gerd Eckhardt.

Mainz, den 19. Oktober 201