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Pressemitteilungen der Stadtratsfraktion

Fraktion: Baugemeinschaften in Mainz eine Chance geben

Die CDU setzt sich dafür ein, privaten Baugemeinschaften in Mainz eine Chance zu geben. „Wir begrüßen die zu dieser Thematik vorgelegte Vorlage von Baudezernentin Marianne Grosse sehr“, erklärt der baupolitische Sprecher Dr. Gerd Eckhardt. Die Union dränge darauf, solchen Initiativen genug Zeit einzuräumen, um sich zusammenzufinden. Das sei mit einem “Speed Dating“ in Sachen Bauen nicht machbar. Die privaten Interessenten müssten sich in Ruhe zusammenfinden können. Immerhin gehe es darum, ein Haus zu planen und zu realisieren, in dem sie später auch gemeinsam wohnen wollen. „Die Hausgemeinschaft wächst damit sehr früh zusammen. Es entstehen stabile soziale Gebilde, die dem ganzen Baugebiet gut tun. Ausgeprägt ist auch die wechselseitige Hilfsbereitschaft über Generationen hinweg“, so der Baupolitiker. Solche individuellen Gemeinschaftsprojekte seien zugleich eine Absage an gleichförmige Reproduktionen von anonymen Wohnmaschinen.

 

Vielmehr kämen sie damit dem Stadtbild zugute. „Das Sahnehäubchen ist, dass gemeinschaftliches Bauen preiswerter ist. Die Gewinnerwartung der Bauträger verbleibt nämlich in der Tasche der Bauherren“, betont Eckhardt. Die CDU sehe die an den Tag gelegte Zurückhaltung stadteigener Gesellschaften, Baugemeinschaften eine Chance zu geben, sehr kritisch. Diese müssten daran erinnert werden, dass sie auch der Stadt dienen und nicht nur dem eigenen Wohlbefinden. „Wir regen an, noch im Dezember potentielle Interessenten in öffentlichen Veranstaltungen zu informieren, damit diese sich zeitnah mit dem Projekt von der Idee zur Realisation auseinandersetzen können“, sagt Dr. Gerd Eckhardt.