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Pressemitteilungen der Stadtratsfraktion

Heiligkreuz-Areal: CDU will Grundschule im Quartier

Norbert SolbachDie CDU-Stadtratsfraktion spricht sich klar für den Bau einer Grundschule im Heiligkreuz-Areal aus und widerspricht damit Schuldezernent Kurt Merkator (SPD). „In den ursprünglichen Plänen für dieses neue Wohnquartier war neben dem Bau einer Kindertagesstätte auch eine Grundschule vorgesehen. Wir können nicht nachvollziehen, dass die Verwaltung hiervon abgerückt ist und sagen ganz klar: in das Areal gehört eine Grundschule“, erklären der schulpolitische Sprecher Norbert Solbach und der baupolitische Sprecher Dr. Gerd Eckhardt. Es müsse deshalb unbedingt ein entsprechendes passendes Grundstück freigehalten werden. Über mögliche Standorte sei bereits vor längerer Zeit gesprochen worden. Das Umdenken in der Verwaltung habe dann aber dazu geführt, dass diese Pläne unter den Tisch gefallen seien.

Für die CDU sei dies jedoch der falsche Weg. „Das Heiligkreuz-Areal wird ein Stadtteil im Stadtteil, in dem voraussichtlich viele junge Familien mit Kindern leben werden. Gerade deshalb muss das Prinzip gelten: kurze Beine, kurze Wege“, so Solbach. Zu einem neuen Wohngebiet gehöre zwingend eine fußläufig schnell und unproblematisch zu erreichende Grundschule. Zudem dürften die Schillerschule sowie die Friedrich-Ebert-Schule in Weisenau nicht grenzwertig belastet werden. Dies sei gerade aus pädagogischer Sicht nicht richtig. „Obwohl diese Thematik schon länger diskutiert wird, hat sich ausgerechnet der Schulträgerausschuss bisher nicht damit befasst bzw. wurde nicht vom zuständigen Dezernenten informiert“, moniert der Schulpolitiker. Die CDU erwarte, dass dieser Punkt in der ersten Sitzung nach der Sommerpause ausführlich beraten und diskutiert wird. Bei solch wichtigen Standortentscheidungen müsse der Schulträgerausschuss frühzeitig in die Beratungen und Überlegungen einbezogen werden.

Überhaupt nicht nachvollziehbar ist für die Union die Aussage der schulpolitischen Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion Christine Zimmer. Diese hatte gesagt, dass man einen Bebauungsplan noch oft ändern könne. „Wir können über die Ansicht von Frau Zimmer nur den Kopf schütteln“, kritisiert Eckhardt. Gerade bei einem so bedeutenden Projekt wie der Entwicklung eines neuen Stadtquartiers benötige man einen Bebauungsplan aus einem Guss. Auch sei es völlig abwegig, nicht rechtzeitig bzw. unverzüglich ein Grundstück für den Bau einer Grundschule zu reservieren. „Änderungen am Bebauungsplan bedeuten immer auch zeitliche Verzögerungen. Angesichts des bestehenden Wohnraummangels in Mainz sollte dies bei der Entwicklung des Heiligkreuz-Areals unbedingt vermieden werden“, meint Dr. Gerd Eckhardt.