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Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG): CDU kritisiert Äußerungen von OB Michael Ebling

Hansgeorg SchönigDie CDU-Stadtratsfraktion kritisiert die aktuellen Äußerungen von Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) zur Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG). „Wir können überhaupt nicht nachvollziehen, warum der OB jetzt ein solches Fass aufmacht und mit seiner Stellungnahme die Zukunft dieser stadtnahen Gesellschaft in Frage stellt“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Hannsgeorg Schönig. Hierfür gebe es sachlich überhaupt keinen Grund. Die MAG habe sich in den letzten Jahren durchaus positiv entwickelt und eine Vielzahl interessanter Projekte konzipiert.

„Aus unserer Sicht hat die MAG in Mainz viele Möglichkeiten, auch zukünftig als klassischer Projektentwickler zu agieren“, so Schönig. Darüber hinaus stelle sich zum Beispiel die Frage, warum in der Vergangenheit etwa die Wohnbau neue Kindertagesstätten geplant und gebaut habe. Hierfür wäre eigentlich eher die MAG zuständig gewesen. „Wir erwarten, dass Herr Ebling erläutert, was er mit seinen unnötigen Äußerungen eigentlich bezwecken will“, fordert der Fraktionschef. Die CDU wundere sich zudem sehr über die Angriffe von OB Ebling gegen die Geschäftsführung der MAG in der Frage des Brandschutzes im Club Schon Schön. „Dass der MAG vorgehalten wird, sie verhalte sich in dieser Frage wie der Elefant im Porzellanladen, ist völlig unangebracht.

Eine solche Formulierung wäre vielmehr vor einiger Zeit gegenüber der Wohnbau angebracht gewesen, die mit den Mieterinnen und Mietern in der Sömmerringstraße tatsächlich wie ein Elefant im Porzellanladen umgesprungen ist. Da hat sich Herr Ebling aber merkwürdigerweise lange sehr zurückgehalten“, kritisiert Schönig. Dass ein Mieter bzw. Untermieter aufgefordert werde, bei entsprechender Vertragslage Mängel beim Brandschutz zu beseitigen, sei überhaupt nicht ungewöhnlich und die Fristsetzung habe auch etwas mit Haftungsfragen zu tun. Ungewöhnlich seien vielmehr die Reaktionen vom Oberbürgermeister und auch von Baudezernentin Marianne Grosse. Statt markiger Worte sei es aus Sicht der CDU jetzt vielmehr notwendig, in dieser Frage Lösungen zu erarbeiten und sich an einen Tisch zu setzen. „Oberbürgermeister Michael Ebling hätte sich aber mit seinen kritischen Äußerungen bessert zurückgehalten. Die MAG hat nämlich im Gegensatz zu ihm in den letzten Jahren Projekte umgesetzt“, sagt Hannsgeorg Schönig.