Pressemitteilungen der Stadtratsfraktion

CDU kritisiert weiter Verkehrssituation in Mainz - Dezernentin Katrin Eder macht es sich zu einfach

Thomas GersterDie CDU-Stadtratsfraktion kritisiert die aktuellen Aussagen von Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne) zur derzeitigen Verkehrssituation in der Stadt. „Frau Eder macht es sich mal wieder viel zu einfach und will anscheinend nicht wahrhaben, dass seit Wochen durch die vielen Baustellen und Bauarbeiten teilweise chaotische Zustände auf den Straßen herrschen und viele Bürgerinnen und Bürger nur noch genervt sind“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher Thomas Gerster. Es sei geradezu abenteuerlich, wenn die Dezernentin jetzt die Union für ihre Kritik an der unbefriedigenden Situation anprangert. Es sei zwar richtig, dass die CDU wichtige verkehrspolitische Projekte, wie beispielsweise den Bau der Mainzelbahn, mitgetragen habe, aber für die Umsetzung müsse einzig und allein Frau Eder sorgen. „Die vielen Beschwerden aus der Bevölkerung zeigen doch, dass diese nur mit einem Wort zu beschreiben ist: dilettantisch“, so Gerster. Es sei völlig klar, dass umfangreiche Bauarbeiten  erledigt werden müssen und dafür eine Zeit gewählt werde, in der aufgrund der Sommerferien viele Menschen verreist seien.

Es stelle sich aber dennoch angesichts der vielen Verkehrsbehinderungen und der langen Staus weiterhin die Frage, ob wirklich gleichzeitig an so vielen Stellen in der Stadt an den Straßen gearbeitet werden müsse. „Derzeit ist zudem schwer abzuschätzen, wie gut die Arbeiten in den letzten Wochen tatsächlich vorangeschritten sind. Im Moment sieht es so aus, dass die viele Behinderungen auch nach dem Ende der Sommerferien in der nächsten Woche fortbestehen und die Verkehrsteilnehmer somit viel Zeit einplanen müssen“, meint der CDU-Verkehrspolitiker. Frau Eder sei gefordert, für eine Entzerrung zu sorgen. Auch müsse die Verwaltung unbedingt sinnvolle  Ausweichmöglichkeiten bzw. Alternativrouten schaffen, um die Situation zu entschärfen. „Wir haben diese Forderung bereits vor einigen Wochen erhoben. Leider ist bis heute nichts passiert. Katrin Eder versucht weiterhin, diese überaus unbefriedigende Situation für die Bürgerinnen und Bürger wegzulächeln und von der Problematik abzulenken. Es ist an der Zeit, dass Katrin Eder endlich eine pragmatische Verkehrspolitik betreibt und ihre Ideologie zurückstellt“, sagt Thomas Gerster.