Pressemitteilungen der Fraktion 2017

Fraktion: CDU kritisiert Vorgehen der MVG - Neuer Gutachter soll Körperschallmessungen überprüfen

Die CDU kritisiert weiter das Verhalten der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) hinsichtlich der Probleme bei der Mainzelbahn. „Wir können den Umgang gerade mit den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern entlang der neuen Straßenbahnstrecke nach wie vor nicht nachvollziehen. Es ist doch absolut verständlich, dass diese angesichts der Probleme einen neuen, neutralen Gutachter für die Körperschallmessungen fordern, der die bisher berechneten Werte überprüft. Dieser Forderung schließen wir uns an“, erklären der Fraktionsvorsitzende Hannsgeorg Schönig und die Kreisvorsitzende Sabine Flegel. Die MVG sollte in dieser Frage den Betroffenen entgegenkommen und nicht krampfhaft an dem bisherigen Gutachter festhalten, der bereits die Plangutachten erstellt hat. Das derzeitige Vorgehen schüre Misstrauen und berechtigte Zweifel, ob hier objektiv und neutral vorgegangen werden soll. Zusätzlich  trage dieses Verhalten mit Sicherheit nicht zu einer Entspannung der Situation bei.

„Die MVG sollte alles dafür tun, um die Verärgerung und die Frustration unter den Anwohnerinnen und Anwohnern nicht noch größer werden zu lassen. Es ist an der Zeit, das eigene Agieren zu überdenken, berechtigte Fragen umgehend zu beantworten und die vielen Probleme unverzüglich zu beheben“, so Schönig und Flegel.

Als ebenso wenig glücklich bezeichnen die beiden CDU-Stadträte die Entscheidung der MVG, am 16. Februar 2017 eine Infoveranstaltung durchzuführen, die aber nicht-öffentlich sein soll, und zu der nur ein begrenzter Personenkreis eingeladen ist. „Dadurch dass die Öffentlichkeit ausgesperrt wird, fördert die MVG weiteres Misstrauen und handelt intransparent. Dabei wäre es für die Akzeptanz der Mainzelbahn unglaublich wichtig, jetzt transparent und offen zu handeln. Die MVG sollte interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie der Presse, auch wenn sie keine Einladung erhalten haben, deshalb am 16. Februar den Zutritt erlauben, um klar zu verdeutlichen, dass man sachorientiert an den Problemlösungen arbeitet und keine „Geheimverhandlungen“ mit nur einem Teil der Betroffenen führt“, erklären Hannsgeorg Schönig und Sabine Flegel.