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CDU begrüßt den sich abzeichnenden Strategiewechsel bei der KMW PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 13. Juli 2010
01-andrea-litzenburger.jpg„Wir begrüßen das neue Energiekonzept der KMW und den sich abzeichnenden Stratgiewechsel“, erklärt die Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Dr. Andrea Litzenburger. Es sei positiv, dass das Gas- und Dampf- Kombikraftwerk (GuD) offenbar weiter betrieben und sogar auf den neuesten Stand der Technik aufgerüstet werden solle. Immerhin gehöre es nach wie vor zu den effizientesten und modernsten Gaskraftwerken weltweit. Die CDU halte die sich abzeichnende Entwicklung für richtig und sehe sich in ihren Forderungen bestätigt. 19-michael-pietsch.jpgDie CDU bekenne sich zum Kraftwerksstandort Mainz und wolle dessen Fortentwicklung. Ein Gas- und Dampf- Kombikraftwerk zeichne sich gegenüber einem Kohlekraftwerk durch eine weitaus größere Umweltfreundlichkeit aus. Ein Gaskraftwerk könne auch flexibel im Zusammenspiel mit alternativen Energien eingesetzt werden.

„Die KMW muss sich endlich klar und deutlich vom Bau eines Kohlekraftwerks verabschieden. Deshalb ist es der richtige Weg, mit Siemens über die Modernisierung des Gas- und Dampf- Kombikrafwerks zu verhandeln“, betont der umweltpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion Prof. Dr. Michael Pietsch.

Darüber hinaus sei es aus Sicht der CDU wichtig, den Ausbau alternativer Energien weiter zu forcieren und voranzubringen. Schließlich habe sich die Stadt Mainz auf Initiative der CDU verpflichtet, bis zum Jahr 2020 30 Prozent ihres Strombedarfs aus regenerativen Energien zu gewinnen. Dieser Weg müsse konsequent fortgeführt werden. Entsprechende Maßnahmen und Initiativen seien bereits von den Stadtwerken ergriffen worden, die die CDU unterstütze.

„Der sich abzeichnende Strategiewechsel der KMW ist ein erster richtiger Schritt hin zu einem sinnvollen und zukunftsfähigen Alternativkonzept“, sagen Litzenburger und Pietsch.

Mainz, 09.07.2010