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Stadt Mainz soll sich für Besuch des Mediabusses bewerben |
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Donnerstag, 29. Juli 2010 |
Seit einiger Zeit fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit der Initiative „Internet erfahren“ die digitale Integration von Bürgerinnen und Bürgern in die Informationsgesellschaft. Die Initiative richtet sich an Menschen, die das Internet bislang nicht, nur sehr wenig oder nicht kompetent genutzt haben. Teil der Aktion ist auch der Mediabus. Hierbei handelt es sich um ein rollendes Internet-Cafe, das im Auftrag der Initiative in ganz Deutschland unterwegs ist. Der Mediabus ist besonders für Menschen gedacht, die sonst keinen Zugang zu Internet oder PC haben.
An zehn Arbeitsplätzen können Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Internet interessieren, im Bus erste Erfahrungen mit der Welt des Internets machen. Unterstützt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich nicht extra anmelden müssen, und für die keine Kosten entstehen, von geschulten Internet-Trainern.
„Wir halten die Initiative für sehr sinnvoll und sehen insbesondere durch den Einsatz eines Mediabusses die Chance, Menschen, die bisher nichts oder wenig mit dem Internet zu tun hatten, dieses Medium näher zu bringen und sie von den Vorzügen zu überzeugen“, betont die Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Dr. Andrea Litzenburger. Vor allem ältere Bürgerinnen und Bürger würden das Internet wenig nutzen. Vielfach werde übersehen, dass das Internet heutzutage wichtige und schnelle Hilfe und Ratschläge geben könne, die das Leben erleichtern und neue Chancen ermöglichen. Auch könne der Mediabus etlichen Bürgerinnen und Bürgern ihre Ängste und Bedenken mit diesem Medium nehmen. Der Einsatz des Mediabusses vor Ort verursache für die Stadt Mainz keine Kosten. Diese würden komplett von der Initiative übernommen. Die Aktion müsse lediglich angekündigt und bekannt gemacht werden.
„Wir haben deshalb Oberbürgermeister Jens Beutel in einem Brief gebeten, dass sich die Stadt Mainz für den Einsatz des Mediabusses in unserer Stadt bewirbt“, so Litzenburger. Schließlich gebe es auch in Mainz etliche Menschen, die das Internet nur selten nutzen und Schwierigkeiten mit diesem Medium haben.
„Durch den Mediabus haben diese Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ohne großen Aufwand und Kosten Erfahrungen zu sammeln, um so zukünftig das Internet im täglichen Leben zu nutzen“, sagt Dr. Andrea Litzenburger.
Mainz, 22.07.2010
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