Baum-Bilanz der Stadt ist immer noch negativ

16.03.2022
Pressemitteilung der Fraktion

Stadt muss bei Baumpflanzungen Tempo aufnehmen, um dem Klimawandel zu begegnen

Als „pressewirksame Inszenierung“ bezeichnet der CDU-Fraktionsvorsitzende
Hannsgeorg Schönig die jüngsten Meldungen der Gründezernentin Janina Steinkrüger
(Grüne) sowie des Ortsvorstehers der Altstadt Brian Huck (Grüne) zu den
Nachpflanzungen von Stadtbäumen.
Die beiden Grünen-Politiker möchten den Bürgerinnen und Bürgern weismachen, dass
ausreichend viele Bäume nachgepflanzt werden. „Doch das ist schlicht und einfach
falsch“, so Schönig. Aus einer Anfrage der CDU aus dem letzten Stadtrat gehe hervor,
dass im Jahr 2021 insgesamt 425 Bäume gefällt und nur 151 nachgepflanzt wurden. Es ist
ein Schlag ins Gesicht der anderen Stadtteile, wenn der Ortsvorsteher der Altstadt betont,
dass es in seinem Stadtteil einen Nettogewinn an Bäumen gegeben habe. „Stadtweit ist
das genaue Gegenteil der Fall und das schon seit vielen Jahren“, sagt Schönig. Es sei
unerhört, sich für diesen Rückstand auch noch feiern zu lassen. Schon in ihrem
Haushaltsbegleitantrag für den Doppelhaushalt 2019/20 habe die CDU gefordert, 500.000
Euro für mehr Bäume zur Verfügung zu stellen. „Wenn unser Antrag damals von den
Ampel-Parteien nicht abgelehnt worden wäre, dann wäre unsere Stadt heute grüner“, so
Schönig.
Auch der Kreisvorsitzende der CDU Thomas Gerster sieht bei dem Thema
Baumpflanzungen noch erheblichen Nachbesserungsbedarf. „Die nachgepflanzten Bäume
sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Gerster. Es seien nicht mal die Bäume aus
dem vergangenen Jahr kompensiert worden und gemäß des Amtsblatts der Stadt Mainz
seien auch in diesem Jahr bereits über 50 Bäume gefällt worden. „In den kommenden
Jahren muss die Stadt Tempo aufnehmen, um dem Klimawandel zu begegnen“, so
Gerster abschließend.