CDU begrüßt Anschaffung weiterer mobiler Endgeräte

24.08.2020
Pressemitteilung der Fraktion

Wahrscheinlich noch mehr als 2.400 Geräte benötigt, aber Schritt in die richtige Richtung

Sehr erfreut zeigt sich die CDU, dass nun doch mehr mobile Endgeräte angeschafft werden sollen. Für den Fraktionsvorsitzenden Hannsgeorg Schönig ist das wenigstens ein Teilerfolg. „Es ist naiv, dass die Ampel-Parteien geglaubt haben, dass man mit 600 Tablets den Bedarf decken könne“, so Schönig. Erst auf Initiative der CDU habe die Stadt eine zweite Abfrage durchgeführt und sei auf einen deutlich höheren Bedarf von 2.400 Geräten gekommen. Ob diese Zahl dem tatsächlichen Bedarf entspreche, sei für Schönig jedoch immer noch fraglich, da die Stadt die Schulen mit beiden Bedarfsermittlungen völlig im Regen stehen gelassen habe.

Auch der CDU-Stadtrat Gerd Schreiner sieht eine bessere digitale Ausstattung der Schulen als zwingend notwendig an. „Es geht bei diesem Thema um nichts geringeres, als um die Zukunft unserer Kinder“, so Schreiner. Er hätte sich jedoch gewünscht, dass die Ampel-Koalition mit diesem Thema sachlicher umgegangen wäre. Nachdem der Vorstoß der CDU, mehr mobile Endgeräte anzuschaffen, zunächst harsch kritisiert worden war, lenke die Stadt nun doch ein. Von dieser gewohnten Strategie, gute Ideen der CDU grundsätzlich abzulehnen, um sie nach einiger Zeit als eigene zu verkaufen, solle die Ampel langsam abrücken. Denn der CDU gehe es immer um die Sache und in vielen Fällen, so wie in diesem Fall, würden sich politische Hahnenkämpfe verbieten. „Am Ende des Tages können wir allerdings einen Erfolg für unsere Kinder und die Familien verbuchen“, erklärt Schreiner. 2.400 Geräte würden den Bedarf zwar wahrscheinlich immer noch nicht decken, aber es sei ein Schritt in die richtige Richtung. Damit scheine die größte Not erst mal gelindert zu sein. „Nichtsdestotrotz ist es nun erforderlich, in enger Kooperation mit den Schulen, sinnvolle Konzepte zu erarbeiten und einen Zeitplan aufzustellen, um den digitalen Wandel an Schulen erfolgreich durchzuführen“, so Schreiner abschließend.

Mainz, 21. August 2020