CDU Mainz bedauert „Aus“ für Landesgartenschau in Mainz und fordert Umdenken bei der Grünplanung

31.03.2022

Fokus jetzt auf dringende Projekte richten / Aufwertung des Mainzer Rheinufers überfällig

Die CDU Mainz bedauert das Aus für die Landesgartenschau in der Stadt Mainz. Sie hätte die Möglichkeit geboten, die Stadt an vielen Stellen aufzuwerten. Der CDU Kreisvorsitzende Thomas Gerster kann der Entscheidung aber auch positive Seiten abgewinnen. „Wir gratulieren Neustadt an der Weinstraße, dass ihr Konzept den Zuschlag erhalten hat“, so Gerster. Die Entscheidung sei jedoch keine allzu große Überraschung gewesen. Zum einen sei das Sieger-Konzept ebenfalls gut gewesen und zum anderen habe sich die finanzielle Situation in Mainz grundlegend geändert, weshalb es andere
Kommunen gebe, die eine derartige Finanzspritze eher bräuchten als Mainz.


Nun müsse laut Gerster das Beste aus der Entscheidung gemacht werden. Die Stadt habe jetzt die Chance, die Konzepte für die einzelnen Projekte nachzujustieren und sie
ohne Zeitdruck zu realisieren. „Die Landesgartenschau wurde von großen Teilen der Bevölkerung auch misstrauisch betrachtet, da hierfür ein Großteil der hiesigen innerstädtischen Naherholungsgebiete für den Publikumsverkehr mehrere Jahre lang gesperrt worden wären“, erklärt Gerster. Jetzt biete sich die Chance, den Fokus auf die dringendsten Projekte zu richten. Beispielsweise sei die Aufwertung des Mainzer Rheinufers sowie des Zitadellen-Umfelds längst überfällig. „Das Mainzer Rheinufer ist nicht nur Visitenkarte
der Stadt, sondern auch ein wertvolles Gebiet für die Bürgerinnen und Bürger, die dort gerne die Sonne genießen“, so Gerster. Diesem Anspruch müsse die Stadt endlich
gerecht werden, denn insbesondere die jüngsten Diskussionen um den Winterhafen zeigen, dass es Mainz an attraktiven Naherholungsflächen mangele. „Die Lösung kann
nicht sein, dass wir die wenig vorhandenen Flächen auch noch für den Publikumsverkehr sperren“, sagt Gerster. Vielmehr müssen sie neugestaltet und den Bürgerinnen und
Bürgern zugänglich gemacht werden. Das erfordere jedoch ein Umdenken in der mangelhaften Grünplanung der letzten Jahre. „Attraktive Grünflächen steigern die Aufenthaltsqualität in Mainz und machen unsere schöne Stadt noch lebenswerter“, betont Gerster.


Mit den Planungen zur Landesgartenschau sei ein guter erster Aufschlag erfolgt. Diese Planungen müssen nun angepasst, konkretisiert und umgesetzt werden.