Fraktion: Beigeordnetenwahl: CDU nominiert Manuela Matz

26.10.2018
Pressemitteilung der Fraktion

Die CDU hat für die am 21. November 2018 im Stadtrat anstehende Beigeordnetenwahl für das Dezernat III  „Wirtschaft, Stadtentwicklung, Liegenschaften und Ordnungswesen“ die Unternehmerin Manuela Matz nominiert. Sie tritt gegen den derzeitigen Amtsinhaber an.

Manuela Matz ist Mitinhaberin der Loomans & Matz AG und gehört der CDU seit 1992 an. Die 54-jährige Rechtsanwältin ist in der Nähe von Karlsruhe aufgewachsen und lebt seit dem Jahr 2000 mit ihrem Mann und zwei Kindern in Mainz. Sie ist CDU-Stadtbezirksvorsitzende im Stadtteil Hechtsheim, Mitglied des Ortsbeirats sowie stellvertretende Landesvorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung MIT.

„Ich möchte mit meinen vielfältigen praktischen Erfahrungen als Unternehmerin der Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik der Stadt Mainz neuen, frischen Schwung verleihen“, so Matz. Sie habe alle Unternehmensarten kennengelernt, vom Start Up bis zum Großunternehmen und kenne deshalb insbesondere die Bedürfnisse der Betriebe. „Ich weiß, wie Unternehmen ticken, und ich weiß, wie Unternehmer ticken“, betont die CDU-Kandidatin. Mainz habe als Stadt mitten im prosperierenden Rhein-Main-Gebiet hervorragende Chancen, um als Wirtschaftsstandort attraktiv und erfolgreich zu sein. Diese könnten aber noch viel besser genutzt werden, indem man sich stärker und intensiver um ortsansässige Unternehmen auf der einen und interessierten auswärtigen auf der anderen Seite kümmert. Die Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik müsse in der Verwaltung endlich den Stellenwert erhalten, den sie angesichts ihrer Bedeutung für eine positive Entwicklung der Stadt verdiene.

Mainz müsse Einnahmen generieren und deshalb neue Gewerbeflächen schaffen. „Dies hätte der amtierende Dezernent in den letzten Jahren schon längst in Angriff nehmen müssen, hat es aber komplett verschlafen“, kritisiert Matz. Die Stadt brauche zudem eine bessere Verkehrsinfrastruktur, weshalb sie sich ganz klar für den vierspurigen Ausbau der Rheinhessenstraße sowie der Ludwig-Erhard-Straße ausspreche. Die Entwicklung neuer Gewebegebiete und die Verbesserung der Infrastruktur müsse Hand in Hand gehen und offensiv vorangetrieben werden. Dabei dürfe auch die Industrie nicht vergessen werden. „Um nachhaltig Arbeitsplätze in Mainz zu sichern, müssen mindestens das Industriegebiet in Mombach bleiben und neue Gewerbeflächen entstehen. Dazu gehört, dass die Wohnbebauung nicht zu nah an diese Gebiete heranrückt und Industrieflächen  nicht in Flächen für Logistiker verwandelt werden. Für diese bieten die maroden Straßen und Brücken auch nicht die richtige Verkehrsinfrastruktur“, so die Christdemokratin.

Vorangetrieben werden müsse auch die Digitalisierung. Mainz müsse Gas geben, die Chancen nutzen und zur Smart City werden. Um dies zu erreichen, würde Matz eine Task Force einsetzen und ein Zukunftskonzept bzw. eine Strategie entwickeln. So müssten Stadtteile dringend mit  schnellem Internet ausgestattet werden. Wenn dies nicht gelinge, dann sei Mainz schon bald nicht mehr wettbewerbsfähig. Weitere Ziele seien die Förderung des Wissenschaftsstandortes und von Gründern, die Stärkung des Tourismus, eine Aufwertung des Rheinufers sowie eine flexiblere Auslegung des Zentrenkonzepts. Dieses müsse dringend reformiert werden. „Die Politik muss einen Rahmen setzen, sie darf die Gewerbetreibenden aber auch nicht zu sehr einengen. In Köln treffen sich die Verantwortlichen aus Politik, den Stadtteilen und aus der Wirtschaft einmal im Monat und beraten, ob und inwieweit das Zentrenkonzept überarbeitet oder an neue Entwicklungen angepasst werden muss. Ein solches regelmäßig tagendes Gremium möchte ich auch in Mainz einführen“, erläutert die CDU-Kandidatin.

Matz betonte, dass sie von der Gesellschaft bekommen habe und nun etwas zurückgeben möchte. Sie glaube, dass sie Mainz mit ihrer Kompetenz, ihrer Erfahrung und ihrer Leidenschaft für die Sache und die Stadt voranbringen könne.

Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Hannsgeorg Schönig und seine Stellvertreterin und Kreisvorsitzende Sabine Flegel ist Manuela Matz die perfekte Alternative zum derzeitigen Wirtschaftsdezernenten Christopher Sitte. „Sie ist kompetent und hat klare Vorstellungen und Ideen. Manuela Matz besticht durch große Fachkompetentz und kennt als Unternehmerin die Anliegen der Betriebe aus eigener Erfahrung. Sie brennt für ihre Themen und will unsere Stadt voranbringen. Mit ihrem Fachwissen und ihrer Leidenschaft wäre sie eine hervorragende Besetzung und eine Bereicherung für den Stadtvorstand“, so Schönig und Flegel.