Fraktion: Verwaltung soll sich mehr Zeit für eine sorgfältige Planung der Großen Langgasse nehmen

11.04.2016
Pressemitteilung der Fraktion

Die CDU-Stadtratsfraktion begrüßt, dass die Verwaltung nun doch die Sicherheit der Kinder, insbesondere aus der benachbarten KITA  in der Welschnonnengasse in den Planungen berücksichtigt. Die CDU-Stadtratsfraktion ist froh, dass sie im Bau- und Verkehrsausschuss Konsens für eine Bürgeranhörung erzielen konnte. Damit wurde den Eltern der Kindertagesstätte eine öffentliche Plattform für ihr Anliegen verschafft. Die vorangegangene Korrespondenz hatte für ein Umdenken der Verwaltung nicht ausgereicht.
„Nun muss auch die Fahrbahn nicht mehr zu Lasten des Zabernplatzes verbreitert werden“, so der baupolitische Sprecher Dr. Gerd Eckhardt, „wir wollen den Zabernplatz aus seinem Schattendasein herausholen. Auch die Wegebeziehung von der Residenzpassage bis hin zur Römerpassage kann komfortabler werden.“
Kritisch sieht die CDU den Vorschlag, aus der Welschnonnengasse nur noch in Richtung Umbach fahren zu können. „Übereilter Aktionismus ist es, dies durch einen Gegenverkehr in der Emmeranstrasse kompensieren zu wollen. Dafür ist die Fahrbahn dort aber eindeutig zu schmal..."

"...Völlig aus dem Blick geraten ist auch der Lieferverkehr für die Geschäfte am Kronberger Hof und in der Fußgängerzone,“ betont Eckhardt. Auch müsse der Bustransfer für Besucher des Gemeindezentrums Emmeran-Kirche weiterhin möglich sein.
Die CDU rät der Verwaltung, sich mehr Zeit für eine sorgfältige Planung und Abwägung zu nehmen. Der verkehrspolitischer Sprecher Thomas Gerster ergänzt: „Es bringt wenig Sinn, Kreisverkehre in der Großen Langgasse zur Handlungsmaxime für die Verkehrsführung zu machen.“