Von Münster lernen - Mainzer CDU-Delegation in der deutschen Fahrradhauptstadt

10.07.2019

Gleich zu Beginn der Schulferien hat sich eine elfköpfige Gruppe mit der Deutschen Bahn auf den Weg ins westfälische Münster gemacht. 

Neben dem parteilosen OB-Kandidaten Nino Haase fuhren u.a. die Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz, die Abgeordneten Ursula Groden-Kranich und Gerd Schreiner
sowie die Mainzer CDU-Vorsitzende Sabine Flegel mit.

 

Thematisch passend ging es dann mit Leihrädern zum Empfang in den Friedenssaal des Rathauses, wo Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) die Bildungsreisenden im historischen Friedenssaal empfing. In seiner Ansprache samt anschließendem Empfang freute sich der amtierenden Städtetags-Vizepräsident über das Interesse an seiner Heimatstadt mit weit mehr als 300.000 Einwohnern, davon mehr als 60.000 Studenten.

 

Es folgten Fachgespräche mit Dezernenten, Abteilungsleitern und Geschäftsführern zu den Themen Verkehrsplanung, Wohnbebauung auf ehemals militärischen Liegenschaften und aktive Wirtschaftsansiedlung.

Für den OB-Kandidaten Nino Haase waren das viele spannende Ansätze:

"Die Parallelen zwischen den umgewandelten Kasernen in Münster und entsprechenden Arealen wie dem Heiligkreuzquartier oder der GFZ-Kaserne in Mainz sind groß – die Vorgehensweise aber leider komplett unterschiedlich: Münster zeigt, dass man mit frühzeitiger, intensiver Bürgerbeteiligung die Akzeptanz für alle innerstädtischen Objekte stärken und Rahmenbedingungen festlegen kann, die dann auch eine Realisierung ohne weitere Proteste ermöglicht. Man einigte sich beispielsweise auf eine Bebauungsdichte, die weniger als halb so hoch ist wie die enorm dichte Planung im Heiligkreuzareal. Natürlich ist das die anstrengendere Variante - aber moderne Politik muss sich eben anstrengen und den Bevölkerungswillen genau im Auge behalten. Das erfordert den Willen und das entsprechende Management auch im Hinblick auf neue
Verkehrskonzepte.“

Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz zeigte sich hochinteressiert an der aktiven Wirtschaftsansiedlung, die in Münster betrieben wird:

„Mich hat beeindruckt, mit welcher Konsequenz die Münsteraner hier vorgehen: Neue Unternehmen werden z.B. über Jahre hinweg begleitet. Vor allem aber werden ansässige Unternehmen beim Aus- und Umbau ihrer Aktivitäten zuvorkommend unterstützt. Dies ist auch möglich, weil die Wirtschaftsförderung in Münster personell, strukturell und finanziell sehr gut aufgestellt ist.“